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Born again

Finally here it is: Our newest new website. After a total reboot in 2010 we did it again: We built our new site from the ground up with the goal to trim the fat and give you a better insight in what we do, how we do it and why we do things the way we do them.

Newsite2

For the next weeks we will keep our current site as it is and have our new site lurking on the subdomain new.edenspiekermann.com.

Take a look. Your feedback is welcome.

Agil arbeiten – besser denn je /// Agile – the best way we ever worked

Please scroll down for English version.

Fünf Gründe, warum wir von Scrum überzeugt sind

Seit einigen Jahren setzen wir bei Edenspiekermann gemeinsam mit unseren Auftraggebern verstärkt auf agile Arbeitsmethoden. Am liebsten Arbeiten wir mit Scrum, weil sich diese Methode für uns als zuverlässiger Weg erwiesen hat, optimale Ergebnisse zu erzielen. Hier unsere fünf wichtigsten Gründe für die Arbeit mit Scrum:

1 Wir haben komplexe Zusammenhänge im Griff
Bei herkömmlichen Methoden der Projektarbeit werden bereits in der Anfangsphase alle Funktionen und Eigenschaften des Produktes festgelegt, das am Ende entstehen soll. Das Problem ist, dass wir in dieser allerersten Projektphase noch am wenigsten über das Produkt wissen, das wir brauchen. Die wichtigsten Entscheidungen werden also auf Basis von Annahmen und Vermutungen getroffen – und im weiteren Projektverlauf stellt sich oft heraus, dass diese Annahmen falsch oder unvollständig waren.
Mit unserer agilen Herangehensweise konzentrieren wir uns zunächst auf die allerwichtigsten Basisfunktionen und benutzen die im Prozess gewonnen Erkenntnisse, um diese Funktionen schrittweise zu erweitern und zu verbessern. Auf diese Art realisieren wir komplexe Projekte Schritt für Schritt. Die grundlegende Zielstellung ist von Anfang an deutlich, doch der genaue Ablauf, welche Funktionen und Eigenschaften auf welche Art und Weise realisiert werden, kristallisiert sich erst im Verlauf der Projektarbeit heraus.

2 Wir arbeiten mit unseren Auftraggebern zusammen
In einem linearen Projektverlauf nach dem klassischen „Wasserfallmodell“ würden wir nach einem ersten Briefing durch unseren Auftraggeber dessen Anforderungen aufgreifen, alle Funktionen und Eigenschaften festlegen, uns in unsere Arbeitsräume zurückziehen und das Projekt realisieren. Eventuell käme es zu der einen oder anderen Zwischenpräsentation, doch am Ende – Trommelwirbel, Tusch und Vorhang auf – würden wir das fertige Produkt präsentieren, hoffend und betend, dass wir den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Haben wir genau das Produkt entwickelt, das sich unser Auftraggeber vorgestellt hat und das er benötigt? Überraschung! Diese Vorgehensweise ist uns vertraut, hat sich aber oft als ineffizient, zeitraubend und frustrierend für alle Beteiligten erwiesen.
Unser agiler Ansatz ist anders. Wir beziehen unseren Auftraggeber ins Projekt mit ein. Der Auftraggeber wird Teil des Teams, bespricht und priorisiert Funktionalitäten, prüft den Projektfortschritt und justiert Zielstellungen. Außerdem spricht der Auftraggeber nicht nur mit einer einzelnen Kontaktperson sondern kommuniziert regelmäßig mit dem gesamten Team. Die Anwesenheit des Auftraggebers im Projektverlauf gibt uns die Sicherheit, das Projekt auf dem richtigen Kurs zu halten. Auch können wir schnell auf Änderungen reagieren. Verlangen wir viel von unseren Auftraggebern? Ja, wir verlangen einiges. Doch die Ergebnisse, die wir so erzielen, sprechen für sich.

3 Wir wissen mit Sicherheit, dass wir ein relevantes Produkt gestalten
Bei der agilen Vorgehensweise messen wir die Wichtigkeit jeden Bausteins und jeder Funktionalität am Business Value, dem wirtschaftlichen Wert, der daraus für den Auftraggeber entsteht. Wir arbeiten in kurzen Iterationen, sogenannten „Sprints“, die immer zu einem sichtbaren und „erlebbaren“ Resultat führen, das wir prüfen und auswerten. Unsere so gewonnenen Einsichten fließen unmittelbar in die weitere Arbeit am Projekt ein. Genau darum geht es bei der agilen Arbeitsweise: Zusammen etwas Echtes, Sichtbares, Erlebbares erschaffen, es überprüfen, daraus lernen und dann mit den gewonnenen Erkenntnissen weiterarbeiten.
Ein anderer Vorteil von Srum liegt darin, dass alle Aspekte des Projekts stets aus der Sicht des Endnutzers beschrieben werden. Ob wir an einer Website, einer App oder einem Spiel arbeiten, im Mittelpunkt steht immer das Erlebnis des Benutzers. So denken und formulieren wir auch alle Aufgaben in „User Stories“: „Als Benutzer will ich die Möglichkeit haben…“. Auf diese Weise kann jedes Mitglied des Teams (können auch die „Nicht-Techies“) an der Diskussion über Funktionalitäten und ihrem Nutzen teilnehmen – und wir alle wissen sicher, dass wir ein relevantes Produkt und ein optimales Benutzererlebnis erzielen werden.

4 Wir holen das Beste aus unseren Teams
Wir arbeiten immer in interdisziplinären Teams. In der agilen Arbeitsweise hat das Team keinen Projektmanager, sondern einen „Scrum Master“, der den Prozess moderiert. Das Team organisiert sich selbst. Jedes Mitglied bringt seine speziellen Fähigkeiten (Coden, Entwerfen, Schreiben etc.) ein und übernimmt Verantwortung für die selbst ausgewählten Aufgaben. 
Dieser Ansatz unterscheidet sich radikal von einer herkömmlichen Team-Aufstellung, in der ein „allwissender“ und allein verantwortlicher Teamleiter das Projekt steuert und Aufgaben delegiert. Wir geben allen Mitgliedern des Teams Verantwortung. Alle können alles einbringen, was sie zu bieten haben. In unserer agilen Arbeitsweise gibt es konstante Kommunikation im Team, wie ein konstanter Fluss von Austausch und Wissen. Jedes Team-Mitglied wird gehört und gesehen; das Projekt profitiert von der Erfahrung und den Fähigkeiten jedes Einzelnen (auch des Auftraggebers). Warum fühlen wir uns so sicher bei dieser Methode, obwohl wir scheinbar die „Kontrolle aufgeben“? Weil bei Edenspiekermann tolle Leute arbeiten, die aufblühen, wenn wir ihnen Vertrauen und Verantwortung schenken.

5 Wir schaffen großartige Resultate
Mit unserer agilen Herangehensweise erzielen wir beste Ergebnisse. Die Qualität unserer Arbeit, die Beziehung zu unseren Auftraggebern und die Stimmung im Team – also praktisch alle Aspekte unseres Tagesgeschäfts – haben spürbar von dieser Arbeitsweise profitiert. „Agil“ sein heißt für uns, nicht nur Methoden zu nutzen (wie Scrum), sondern auch die Idee und Philosophie dahinter zu verinnerlichen. Agil zu sein ist zu einem wichtigen Teil unserer Unternehmenskultur, unserer Haltung und unseres Erfolges bei Edenspiekermann geworden. Damit arbeiten wir besser denn je. Ich finde es wunderbar.

Lesen Sie weiter: Mehr zu unserer Arbeitsweise bei Edenspiekermann und führende Links finden Sie unten am Ende des Beitrags.

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5 reasons why we love to work with Scrum

Over the last few years we adopted agile methods for our daily work at Edenspiekermann, including our clients in the process. Currently we work on all our big projects with multidisciplinary teams in an agile way. We mostly employ Scrum since we have found this particular method to be highly effective and a reliable way to get great results. Here’s a summary of why we work with Scrum.

1 We can master complexity
Traditionally the first phase of a project is used to map out all features and functionality of the product you’re about to build. The problem with this is that the start of a new project is the time when you know the least about your product. Therefore, all the important groundwork and decisions are made by assumption and often prove to be faulty or incomplete later on.
With the agile approach we focus on the most important functionality and build on that in an iterative way, integrating the insights we gain as we go along. This enables us to realize complex projects in a progressive way. The general course is clear but the detailed plan of what to build and in which manner evolves with the product itself in the process of developing it.

2 We are working with our clients
Following a traditional development approach like the waterfall method, we would map out requirements after a clients briefing and would then be left to work on our own. We might come back to the client with a few intermediate presentations but in the end – ta-daaa – the curtain rises and we present a final product, strongly hoping it is what the client needs/wants/imagined. It seems so normal but it really is a very wasteful and frustrating way of working for both sides.
Our agile approach is different. We involve the client. The client is part of the team, discusses and prioritizes upcoming features and functionality, reviews progress, adjusts objectives. Also the client communicates not only with one contact person but with the whole team on a regular basis. This ensures that we work closely along the client’s vision at all times and that we are able to react fast on changes. Are we asking a lot of our client? Yes, absolutely. But the results are fantastic.

3 We are sure to create relevance for clients and users
In our agile process we measure the importance of every functionality against the business value it creates for the client. We work in short iterations (so called sprints), which always conclude in a tangible result that we review and evaluate. We incorporate adjustments and insights of the product and the process as we go along. This is what being agile is all about: Create something real and tangible together, evaluate it, learn from it, then use the insights and continue creating.
Another benefit is the user centric nature of Scrum: Whether we work on a website, an app or a game, we always focus on the end user’s perspective and describe all tasks as so called user stories: “As a user I want to be able to...”. This helps us to involve every member of the team (also the non-tech ones) in a meaningful conversation about functionality and value. This way we are sure to create a product with the best possible user experience.

4 We get the best out of our teams
We work in interdisciplinary teams. In our agile approach the team has no project manager, instead one person (the Scrum Master) moderates the process. The team is self-organized and every member adds their specific skills (code, design, writing etc.) and takes responsibility for the tasks they commit to work on.
This is a radical departure from a traditional team set-up with a heroic leader steering the project and delegating tasks. We empower every member in the team to take on responsibility and bring in everything they have to offer. In our agile approach a constant stream of communication flows through the team on a daily basis. Every team member is heard and seen and the project benefits from the experience and skills of every individual in the team (including our client). Why are we so confident to “give up control”? Because we have great people working with us and we give them power, responsibility and trust. The results speak for themselves.

5 We get fantastic results
Working with an agile approach we get very good results. The quality of our work, the relationship with our clients and the spirit within our teams – basically all aspects of our work – have benefited measurably from this way of working. Being agile means for us not only to use a method like scrum, but also to incorporate the idea and philosophy behind it. Being agile has become an important part of our culture, our mindset and our success at Edenspiekermann. This is the best way we have ever worked. I love it.

Learn more on how we work at Edenspiekermann:
Developer Harry Keller summing up the advantages of iterative processes at Creative Mornings Berlin, welcoming the audience to the “Era of Excellence”. Interaction Designer Scott Savarie writing about his agile experiences at Edenspiekermann, and why interaction designers should learn code. Account Director Johannes Cordes describing his first encounter with agile project management methods: No Risk, No Scrum.

Learn more about agile methods and Scrum.
Read about Lean UX.
Read about the general mindset, the agile manifesto.

See some of our recent work, created in interdisciplinary teams working with Scrum:
rbmaradio.com 
ableton.com 
redbullmusicacademy.com

Live today: fontfont.com

Today one of our favorite projects went live. We redesigned the website for fontfont.com, FontShop International’s own label and the world’s largest library of original contemporary typefaces. 

FontFont delivers fonts from designers for designers. We created a user experience that fits designers’ needs. Big type, a lot of stuff to see and compare, an adaptive layout and an easy overview when it comes to purchasing fonts or families of fonts. 

So check it out, designers: Go to fontfont.com and try resizing your browser window. The bigger your monitor the more fonts you can see and compare in one view. Set the display on fontfont.com to maximum size and then you'll probably just want to order that 30 inch display.

Live today: fontfont.com 2

Live today: fontfont.com 6

Live today: fontfont.com 4

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